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Thonet Freischwinger S33

Maße Höhe 84 cm, Breite 50 cm, Tiefe 64 cm, Sitzhöhe 46 cm
  • Thonet Freischwinger S33 Netzbespannung, silberfarben, Gestell: verchromt
    Thonet Freischwinger S33
    570 €
    Netzbespannung, silberfarben, Gestell: verchromt
    inkl. MwSt. ab 678,30 €
    Best.-Nr. 105652
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  • weitere Farben:

    Thonet Freischwinger S33 Netzbespannung, schwarz, Gestell: verchromt Thonet Freischwinger S33 Kernleder, schwarz, Gestell: verchromt
  • Produktdetails

    Der Thonet Freischwinger S33 gehört zu den bedeutendsten Design-Innovationen des 20. Jahrhunderts. Die federnden Stühle ohne Hinterbeine stammen aus der Feder von Mart Stam, der bei seinen Stuhlentwürfen auf die Geradlinigkeit in der Form, ästhetische Sparsamkeit der Konstruktion und verbesserten Sitzkomfort setzte. Der bequeme Schwingeffekt macht eine Polsterung verzichtbar. Die heute verwendete Netzbespannung kommt dem Gedanken des „Sitzens auf einer elastischen Luftsäule“ sehr nahe.

    Der Freischwinger ist eines der charakteristischsten Beispiele modernen Möbeldesigns. Wie nur wenige andere Sitzmöbel war der Freischwinger seinerzeit nicht nur eine Designneuheit, sondern auch eine technische Novität, der eine lange Forschung und Entwicklung vorausging. Auffälligstes Merkmal des Freischwingers sind die fehlenden Hinterbeine, die durch die geschwungene Form der Stahlrohre ausgeglichen werden. Der tragende Rahmen besteht aus einem einzigen Stahlrohr, das wie ein grobes ‚S‘ geschwungen ist, rückseitig einmal überläuft und dann die S-Form wiederholt. Die Oberseite des ‚S‘ bildet die Armlehnen, während das Mittelstück die Zarge für die Sitzfläche bildet. Die Beine des Stuhls haben zumeist die Anmutung von Kufen. Diese Konstruktion bedingt die Schwingungen, in die der Stuhl versetzt wird, wenn sich eine Person niederlässt. Nicht zuletzt gibt diese Elastizität dem Möbel seinen Namen.

    Thonet S33 Freischwinger – ein Stuhl schreibt Rechtsgeschichte

    Der Freischwinger hat  nicht nur Design-, sondern auch Rechtsgeschichte geschrieben. 1929 argumentierte die Firma Thonet, es gebe gar kein Urheberrecht, weil der Stuhl eine rein technische Erfindung sei. Das Deutsche Reichsgericht sah dies jedoch anders und sprach in einem Urteil von 1932 Mart Stam die künstlerische Urheberschaft zu. Auch Mies van der Rohe war involviert, denn dieser hatte schon vor der ersten öffentlichen Präsentation des Stam-Stuhls ein Patent auf die Freischwinger-Konstruktion angemeldet, weshalb er die Rechte an der Federung des Stuhls zugesprochen bekam. Doch Rechte hin oder her: die Freischwinger werden, wie alle Design-Klassiker, entsprechend häufig und in wesentlich schlechterer Qualität plagiiert.

    Entwurf: Mart Stam, 1926

  • Designer: Mart Stam

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